Montag, 24. Februar 2020

Rezension | Die wylde Jagd (Band 2) - Der Herr der wilden Jagd von Janna Ruth


Werbung | Rezensionsexemplar




Märchenspinnerei
eBook
Seiten: 117
ASIN: B083SNNBRK
Preis: / 1,99 €
Erschienen am 13. Februar 2020



Zusammenfassung:


Die Geschwister Carys und Dylan ziehen in den Norden von Wales, fort von der Stiefmutter in Cardiff, um ihr Leben alleine zu meistern. Dort leben sie in einem Häuschen am Waldrand, fernab vom Ort und um sie herum nur die Stille der Natur. 

Aber genau das ist es, was Carys für ihren autistischen Bruder möchte und braucht, denn er kommt mit Menschen überhaupt nicht gut klar und braucht seinen strukturierten Tagesablauf. 
Als eines Nachts ein schlimmes Unwetter über das Land zieht, bleibt auch das Haus der Geschwister nicht verschont. Das Dach hat dem Sturm nicht Stand gehalten und muss repariert werden. Glücklicherweise steht morgens ein ferner Nachbar vor der Tür und bietet seine Hilfe an. Schnell wird Carys klar, dass Aaron nicht ein normaler Mensch ist, sondern Arawn, der Feenkönig höchstpersönlich. Dieser lädt die Geschwister zu seiner wilden Jagd ein und während Dylan mit der Jagd mehr und mehr aufblüht, verliebt sich seine Schwester immer mehr in den Mann, der mit dem Sturm reitet. Allerdings wendet sich das Blatt, als Carys selbst zur Beute wird.


Meine Meinung:


Dies ist nicht das erste Buch von Janna Ruth, das ich gelesen habe und es wird bestimmt auch nicht das letzte sein, denn ich mag ihren flüssigen Schreibstil sehr gerne, er lädt mich förmlich dazu ein, mehr von ihr zu lesen.

Die Charaktere werden in diesem Buch nur grob angeschnitten, was der Geschichte aber nichts ausmacht. Am Meisten erfährt man über die Geschwister Carys und Dylan, was bei der Länge des Buchs nur verständlich ist.
Dylan ist ein lieber, junger Mann, der aufgrund seiner Erkrankung auf seine Schwester angewiesen ist. Ich mag die Art und Weise wie er denkt sehr gerne, denn Dylan ist einfach er selbst.
Carys ist eine junge Frau, die ihren Bruder über alles liebt und ihn allen voran stellt. Sie kümmert sich wie eine Mutter um Dylan und vergisst dabei sogar ihre eigenen Bedürfnisse. Sie opfert sich Tag für Tag auf.
Arawn hilft den Geschwistern, aus dem Alltagstrott auszubrechen, indem er sie mit zur Jagd nimmt. An ihm mag ich seine Art und Weise, wie er den Menschen gegenüber tritt. Er versteht viele Sachen nicht und geht auch sehr sachlich an jegliche Dinge heran.

Die Geschichte hat mir insgesamt sehr gut gefallen, da sie durchweg spannend ist, aber auch gefühlvolle Momente nicht zu kurz kommen. Hier hat die Autorin ein sehr gutes Händchen für die Ausgewogenheit und Stimigkeit ihrer Geschichte bewiesen. 


Fazit:


Eine locker-leichte Geschichte, die einen von Anfang an packt und tief in ihren Bann zieht! 


10/10 Katzentatzen

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