Sonntag, 26. August 2018

LOA - Die weiße Mambo (Band 1) von Petra Renée Meineke

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©Petra Renée Meineke



SadWolf Verlag
Taschenbuch / eBook 
Seiten: 408
ISBN 10: 3946446728
ISBN 13: 978-3946446729
Preis: 14,99 €/ 5.49 €
Erschienen am 07. März 2018 
gelesen als Taschenbuch 


Zusammenfassung:


1791:
Der junge Mokabi wird aus seiner Heimat in Afrika nach Haiti verschleppt und muss fortan sein Leben als Sklave fristen. Da er sich nicht dumm anstellt, findet er schnell bei seiner Herrin einen Posten im Haus und muss nicht, wie die Meisten der Sklaven, auf dem Feld arbeiten.

Es dauert nicht lange, bis Mokabi Bekanntschaft mit dem Sklavenanführer Boukman macht und durch diesen auch die weiße Mambo kennenlernt - Cécile Fatiman.
Gemeinsam wollen sie etwas gegen die Sklaverei unternehmen, waren sie doch einst freie Menschen mit freiem Geist und Willen. So kommt es Zustande, dass genau diese drei Sklaven die Haitianische Revolution auslösen.

Heute:
Die sechszehnjährige Zoé ist anders als alle Menschen in ihrem Umkreis in England. Sie hat dichte, pechschwarze Haare und dichte Augenbrauen in der gleichen Farbe. Ihre mandelförmigen Augen zieren ihr rundes Gesicht und sind auch sehr dunkel. Zoé's Haut hat einen olivbraunen Farbton, den ihre Tante Megan als bronzefarben bezeichnet. Ihr Vater oder aber ihre Mutter waren dunkelhäutig, wer genau, weiß sie nicht, da beide starben, als sie noch ein Säugling war. Ihre Adoptiveltern sind bei einem Flugzeugabsturz ums Leben gekommen, deswegen wohnt Zoé bei Tante Meg. Dort geht es ihr gut, doch plagen sie immer wieder finstere Träume, die sie einfach nicht los wird.
Als Zoé auf einem Jahrmarkt zu einer Wahrsagerin geht, die ihr die Karten legt, erfährt sie durch deren Prophezeiung, dass sie in ihre Heimat Haiti muss, um ihre Wurzeln zu finden. Haiti - ein nicht gerade sicheres Land, in dem Voodoo zur Tagesordnung gehört.
Zoé und Meg reisen also in die Heimat des Mädchens, um in Haiti auf die Suche nach Hinweisen zur Herkunft von dem Teenager zu gehen und je mehr sie erfahren, desto brenzliger werden die Umstände, denn auf einmal werden die beiden Frauen von unheimlichen Männern verfolgt, die sie nur schwer abschütteln können. Warum werden sie verfolgt? Hat es etwas mit Zoé's Herkunft zu tun?



Meine Meinung:


Dieses Buch habe ich als Rezensionsexemplar erhalten und bedanke mich an dieser Stelle bei der Autorin und dem Verlag für Ihr Vertrauen.

Dies ist das erste Buch, das ich von Petra Renée Meineke gelesen habe und war von Anfang an hin und weg von dem tollen, flüssigen Schreibstil. Man stolpert über keine komischen Satzstellungen - das weiß ich immer sehr zu schätzen. Außerdem gibt es keinerlei Längen, es bleibt die ganze Zeit spannend - ohne Ausnahme. 

Die Story erzählt immer abwechselnd von Mokabi in der Vergangenheit und von Zoé im Heute. Das finde ich sehr gut gelungen, denn der rote Faden ist bei beiden Zeitsträngen immer klar erkennbar, man weiß immer, wo man ist und was vorher mit den entsprechenden Personen geschehen ist. Außerdem fiebert man die ganze Zeit mit den Charakteren mit und möchte in die andere Zeit, um zu erfahren, wie es mit Zoé bzw. Mokabi weiter geht.
Die Autorin hat die Hintergründe meiner Meinung nach sehr gut recherchiert,  bedenkt man einmal, wie umfangreich das Thema Voodoo ist. Ich hatte die ganze Zeit das Gefühl, sie weiß ganz genau, wie was funktioniert, als sei sie ein Profi auf diesem Gebiet. 

Die Charaktere sind alle sehr authentisch und gut beschrieben. Ich konnte mir sehr gut vorstellen, wie sie aussehen, hätte sie die ganze Zeit vor meinem inneren Auge.

Zoé habe ich sofort ins Herz geschlossen. Sie ist ein liebenswertes Mädchen, deren Herz am rechten Fleck ist und die unbedingt mehr über ihre Herkunft herausfinden möchte. Ich könnte mir vorstellen, mit ihr befreundet zu sein.

Tante Megan ist eine tolle Ersatzmutter, bei der es Zoé wirklich gut getroffen hat. Ihre Nichte bedeutet ihr alles und sie würde alles für das Mädchen tun. Sie liebt Zoé wie ihre eigene Tochter.

Mokabi ist ein mutiger junger Mann, der sich, trotz Gefangenschaft, nicht unterkriegen lassen möchte. Schnell erlangt er Anerkennung bei den anderen Sklaven.

Auch die anderen Personen im Buch sind sehr realistisch dargestellt. Sie fügen sich perfekt in die Geschehnisse ein, ohne fehl am Platz zu wirken.


Fazit:


"Wow" war das erste Wort, das mir nach dem Lesen in den Sinn kam. Dieses Buch ist eins meiner absoluten Jahreshighlights. Es ist ein sehr gutes und spannendes Werk, das hoffentlich bald in die zweite Runde geht. Ich kann es gar nicht erwarten! 


10/10 Katzentatzen

Kommentare:

  1. Ohje, jetzt habe ich gerade gesehen, dass deine Rezension sogar schon online gegangen ist :o)))))) Das hört sich ja richtigrichtig gut an! Ich freue mich, dass der erste Eindruck gestimmt hat und die Geschichte dann genauso spannend war, wie erwartet. Loa kommt gleich mal auf die Wunschliste :o)

    Ganz liebe Grüße
    Tanja :o)

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  2. Hallo Tanja,

    hihihi, ist ja nicht schlimm. :-)

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