Samstag, 10. Juni 2017

"Rebell - Gläserner Zorn" von Mirjam H. Hüberli *****




Willow Parker ist eigentlich eine ganz normale junge Frau. Eigentlich. Mit all den normalen Sorgen und Problemen, die man in dem Alter hat wie junge Männer und Uni- Stress. Das Einzige, was sie von gleichaltrigen unterscheidet ist der frühe Verlust ihrer Eltern,  als sie noch klein war. Seitdem lebt sie bei ihrer Großmutter. Aber es gibt auch noch etwas anderes an Willow, das sie von ihren Kommilitonen unterscheidet.  Es ist ihre besondere "Gabe". In den Augen von allen Menschen um sie herum sieht sie deren Spiegelbilder. Deswegen hatte sie auch als Kind mehrere Psychologen mit deren verschiedensten Methoden besuchen dürfen. Weil keiner von Ihnen etwas gefunden hat, haben sie es einfach auf den Verlust der Eltern geschoben. Die Spiegelbilder aber sind nie verblasst.
Als ob das noch nicht genug ist, taucht eines Tages ein merkwürdiger und auch etwas bedrohlich wirkender Typ auf, der Willow verfolgt. Sie versteht nicht, was er von ihr will und als dieser Fremde dann auch noch bei Willows Date mit Noah- ihrem "fast" Freund- auftaucht, nimmt das Schicksal seinen Lauf. Es passiert etwas Unerwartetes und von jetzt auf gleich ändert sich alles.  Willow muss eine schwere Entscheidung treffen. Aber kann sie das?

Drachenmond Verlag
Taschenbuch
260 Seiten

Wow, dieses Buch hat mich fasziniert, vom Anfang bis zum Ende. Es ist ein sehr schönes Buch mit sehr gut beschriebenen Protagonisten. Man fühlt richtig mit Ihnen mit. Ich mag diese Darstellung, sie lässt sie real wirken.
Das Buch selber ist sehr flüssig geschrieben und ich mag Mirjams Schreibstil sehr. Es fiel mir zunehmend schwer, es aus der Hand zu legen. Auch die Story ist super. Sie ist prägnant und spannend. Ich habe es sofort bereut, nicht en zweiten Teil gekauft zu haben. Er ist übrigens auch im Drachenmond Verlag erschienen und heißt "Rebell- Gläserne Stille". Übrigens sind überall im Buch tolle Illustrationen von den Protagonisten und anderen Sachen. Es sieht unheimlich schön aus und macht aus dem Buch auch irgendwie ein kleines Kunstwerk.



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